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Rat der Klassensprecher*innen

Abschied und Dank

In der letzten Schulversammlung des Schuljahres dankte Schulleiterin Fr. Prinz-Kanold den Klassensprecher*innen für ihren Einsatz für die Belange der Kinder an der Schule. Sie bekamen tosenden Applaus von ihren Mitschüler*innen.

Vielen Dank an euch und euer Engagement! Im neuen Schuljahr werden wieder Klassensprecher*innen gewählt. Vielleicht stellt sich ja das ein oder andere Kind zur Wiederwahl auf 🙂

Entscheidung über Materialgeld von 100€

Von der Schulkindbetreuung wurde den Kindern 100€ Materialgeld zur Verfügung gestellt. Die Klassensprecher*innen sollten einen Konsens finden, wie das Geld für die Schule ausgegeben werden soll. In einem ersten Schritt diskutierten sie in den Klassenräten der Klassen 2 bis 4 die Ideen, die ihre Mitschüler*innen einbringen wollten. Sie sammelten die Ideen und präsentierten sie in der nächsten Sitzung des Rates. Häufige Ideen waren mehr Spielzeug, bessere Bälle, bessere Tore, Wasserspielzug oder Wasserrutschen, aber auch als Spende für wohltätige Zwecke. Mit Hilfe von Tablets suchten fanden sie im Internet heraus, welche Dinge sich mit 100€ kaufen lassen und welche nicht. Herr Mayer half ihnen bei der Darstellung und Bündelung der Ideen. In einer zweiten Sitzung diskutierte der Rat und fand ohne Beteiligung einer Lehrkraft einen Konsens: Fast alle Klassensprecher*innen wollten das Geld spenden. In einer geheimen Abstimmung wurde dieses Ergebnis noch einmal bestätigt.
Ergebnis: 50€ sollten an den Tierschutz und 50€ an kranke oder bedürftige Menschen gehen. Sie informierten die anderen Kinder in den jeweiligen nächsten Klassenräten. Natürlich gab es aus den Reihen der Kinder auch kritische Stimmen, jedoch bekamen die Klassensprecher*innen hauptsächlich Lob für diese Entscheidung ab.

Herr Mayer suchte passende Organisationen in Ulm sowie im Stadtteil Wiblingen heraus. Die Kinder schrieben jeweils drei Briefe an das Tierheim Ulm, den Quartiertreff des DRK in Wiblingen sowie an den Förderverein Seniorenzentrum Wiblingen e. v.. Sie steckten die Briefe und das Geld in Umschläge und schickten sie ab. Erste positive Rückmeldung und Dankesworte durch die Einrichtungen sind bereits eingegangen.

Vielen Dank und großen Respekt an die Schüler*innen und Klassensprecher*innen für diese Aktion.

Beteiligung an der Neugestaltung der Pausenregeln

Die Klassensprecher*innen äußerten zu Beginn des Schuljahres den Wunsch, an der Pause etwas zu verändern. Später im Schuljahr sollte es soweit sein. Im Zuge der Neugestaltung durch die Schule durften die Kinder ihre Ideen und Anliegen einbringen. Zunächst äußerten und diskutierten die Kinder in den Klassenräten der Klassen 2-4 ihre Vorschläge. In der nächsten Sitzung des Rates der Klassensprecher*innen sammelten und gruppierten sie ihre Vorschläge.

Bei der Gesamtlehrerkonferenz am 18. März stellte eine kleine Gruppe der Klassensprecher*innen ihre Anliegen dem gesamten Team der Schule und Ganztagsbetreuung vor. Sie stellten den Erwachsenen auch Fragen zu deren Erwartungen an die Pausen, worüber dann alle miteinander ins Gespräch kamen. Das Team für die Neugestaltung Fr. Gensmer, Fr. Slave, Fr. Grünvogel und Hr. Mayer nahmen die Anliegen der Kinder mit in die Planung und Durchführung. Die Ergebnisse kurz zusammengefasst:

  • Cooldown Zone für Ruhe nach Konflikten
  • wechselndes Spiel der Woche als gemeinsames Spielangebot
  • Mehr Sitzgelegenheiten draußen (ab Sj. 26/27)
  • Eine Pausenaufsicht mehr (ab Sj. 26/27)

Im Zuge der Neugestaltung des Pausenhofs im Sj. 26/27 werden weitere Anliegen der Kinder berücksichtigt.

Besuch beim Oberbürgermeister

Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher besuchten am 3. März das Rathaus Ulm und trafen OB Martin Ansbacher. Über die Aktion EinBlick ins Rathaus – Schule trifft Stadt lernten die Kinder das ehrwürdige Gebäude sowie die Besonderheit es Ulmer Schwörbriefes kennen. Im großen Sitzungssaal nahm sich der Bürgermeister dann eine Stunde Zeit für den Austausch mit den Kindern. Zunächst erklärte er ihnen seine Aufgaben und fügte hinzu, dass er niemals etwas alleine entscheiden dürfe, sondern für alles demokratische Mehrheiten finden müsse. Daran konnten unsere Klassensprecher*innen anknüpfen und erzählten ihm vom Klassenrat und vom Schülerrat.
Im zweiten Teil brachten die Kinder Anliegen vor, die sie in der Schule und in Wiblingen beschäftigen. „Wenn ich Bürgermeister*in wäre, würde ich…“ war das Motto. Medizin, Klamotten und Essen sollen günstiger werden, in Ulm sollte es mehr Tierheime und auf dem Pausenhof Kunstrasen geben. Doch auch die Verschmutzung der Umwelt durch Müll beschäftigt sie. Der Bürgermeister ging auf die einzelnen Anliegen ein und erklärte, was er unterstützen könne und was er zwar gut findet, aber nichts machen kann (etwa bei der Forderung nach mehr Sportunterricht in der Schule).
Am Ende gab es für die Kinder noch einen offiziellen Empfang mit verschiedenen Säften und Gummibärchen in Münsterform.

Erstes Treffen des Rats der Klassensprecher*innen

Am Freitag, 14.11.25 traf sich der Schülerrat zum ersten Mal im Schuljahr 2025/26. Anwesend waren die 24 Klassensprecher*innen der Klassen 2 bis 4. Wir haben zunächst die Aufgaben und Möglichkeiten des Schülerrates besprochen. Das zweite Thema war die Aktion „Ulm sagt Hallo!“. Die Klassensprecher*innen sammelten dabei Ideen, wie die Schule am Aktionsmonat teilnehmen kann. Die Ergebnisse stellten sie anschließend in den nächsten Klassenräten vor und beschlossen gemeinsam mit ihren Mitschüler*innen, was sie mit den bereitgestellten Postkarten machen wollten. Auch die Klassenräte der Klassen 1 waren daran beteiligt.